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<< Seite zurück Seite 1/620 Seite vor >> zur ÜbersichtSpanische Wasserwirtschaftler kooperieren mit Stadtwerken Halle
Spanische Wasserwirtschaftler besuchen vom 27. bis zum 29. Juli 2010 die Stadt Halle und trugen sich heute im Beisein der Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados in das Gästebuch der Stadt Halle ein. Mit den Stadtwerken Halle wollen die spanischen Experten im Bereich Wasserwirtschaft kooperieren. Dabei stehen u. a. Besuche der Kläranlage Halle-Nord, der Rappbodetalsperre und des Wasserwerkes Wienrode sowie Workshops zu Internationaler Zusammenarbeit, Hochwasserschutz, Wasserversorgung, Bewässerung und Abwasserentsorgung auf dem Programm.
Seit über fünf Jahren haben die Wasserwirtschaftler aus Valencia und das Land Sachsen-Anhalt an Kooperationsmaßnahmen und Projekten auf europäischer Ebene mitgewirkt. Im Rahmen eines Erfahrungsaustausches in Kooperation mit dem Land Sachsen-Anhalt besuchen die spanischen Wasserfachexperten José Maria Benlliure (Abteilungsleiter für Wasserwirtschaft des Umweltministeriums der Region Valencia) sowie José Alberto Comos Guillem (Direktor der Stiftung für Wasserwirtschaft und Entwicklung Valencia) die Stadt Halle und die Stadtwerke Halle, die ihr Know-How im Bereich Wasserwirtschaft, wie der Wasserversorgung, der Bewässerung, dem Hochwasserschutz und der Abwasserentsorgung weitergeben.
Während die Wasserwirtschaft in Mitteldeutschland, bedingt durch den demografischen Wandel, mit einem stetig sinkenden Wasserbedarf aber auch um mehr Ansehen in der Politik kämpft, kämpfen die Spanier gegen die Wasserknappheit in ihrem Land, können allerdings weit reichende Erfolge der Wasserwirtschaft in der spanischen Innenpolitik verzeichnen.
Spaniens Wasserwirtschaft muss sich dennoch zukünftig den Herausforderungen des Klimawandels mit lang anhaltenden Dürren und einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Ressource Wasser stellen, während Mitteldeutschland über Trinkwasser im Überfluss und ausgezeichnete Fernwasserversorgungstechnik verfügt. Beide Parteien bringen die Erfahrungen auf ihrem Gebiet näher und stehen sich gegenseitig beratend zur Seite.
29.07.2010
